In der Äusseren Lorzenallmend wird ein neuer Stadtteil entstehen. 6000 Menschen werden dort dereinst arbeiten, wohnen, zirkulieren. Die SP setzt sich ein, dass dort vor allem gelebt werden soll. Dazu gehört ein hoher Wohnanteil – darum wird noch gefeilscht werden im Grossen Gemeinderat. Aber damit dort gelebt wird, braucht es auch Aufenthaltsqualität. Beispielsweise einen Spielplatz. Und zwar einen mit Qualitätsanspruch. Nicht ein Rittiseili und eine Rutsche. Das war unser bescheidener Antrag im Stadtzuger Parlament: ein Spielplatz mit Qualitätsanspruch für den neuen Stadtteil. Selbstverständlich, sollte man meinen. Aber nein: eine einzige bürgerliche Frau fand sich zur Unterstützung. 25 Bürgerliche sagten nein. Und zwar ohne Begründung. Nein zu Raum für Bewegung und Begegnung für Kinder, Eltern und vielleicht auch andere, die ein bisschen Leben und nicht nur Büros suchen in einem nigelnagelneuen Quartier. Armes, reiches Zug.
Marilena Amato Mengis, SP Fraktion, GGR Stadt Zug
