SP Stadt Zug nominiert Kandidaturen für mehr bezahlbaren Wohnraum 


Die SP Stadt Zug hat an ihrer Mitgliederversammlung vom Montag ihre Kandidat:innen für die anstehenden Gesamterneuerungswahlen nominiert. Ihr zentrales Ziel: mehr bezahlbarer Wohnraum. Mit demselben Ziel fasst die SP zur Umsetzung der 2000-Wohnungen-Initiative den Rechtsweg ins Auge und beschloss die Ja-Parole zum Bebauungsplan Metalli. 

An ihrer gut besuchten Mitgliederversammlung nominierte die städtische SP einstimmig ihre Kandidaturen für den Kantonsrat, den Grossen Gemeinderat und die städtische Rechnungsprüfungskommission. Es treten alle Bisherigen und eine  Kandidat:innenschar, welche die breite Vielfalt der Zuger Bevölkerung spiegelt. Sie setzen sich ein für bezahlbaren Wohnraum, Gleichstellung, Klimaschutz und eine offene städtische Gesellschaft. Zug soll eine Stadt sein, in der sich Normalverdienende wohl fühlen und sich nicht vor der nächsten Leerkündigung fürchten müssen.  Es braucht eine innovationsstarke Zuger Wirtschaft, die der ganzen Bevölkerung zugutekommt. 

«In der vergangenen Legislatur haben wir mit der 2000-Wohnungen-Initiative den bislang grössten Fortschritt beim bezahlbaren Wohnraum in der Stadt bewirkt. Diesen Erfolg wollen wir ausbauen und deshalb gestärkt aus den Wahlen hervorgehen», erklärte Parteipräsident Rupan Sivaganesan. Bereits im November haben die Mitglieder Barbara Gysel, die Vorsteherin des Departements für Soziales, Umwelt und Sicherheit, zur erneuten Wahl in den Stadtrat nominiert. Eine Kandidatur für das Stadtpräsidium schliesst die SP weiterhin nicht aus. 

«2000-Wohnungen-Initiative»: SP fasst Rechtsweg ins Auge 

Auch abseits der Nominierung stand der bezahlbare Wohnraum im Fokus der Mitgliederversammlung. So kündigt die SP die Prüfung von Rechtsmiteln an, um die Durchsetzung der 2000-Wohnungen-Initiative sicherzustellen. Denn der bestehende Entwurf der neuen städtischen Bauordnung entspricht nicht dem Inhalt der Initiative, findet aber die Zustimmung der Mitte-Rechts-Parteien, welche Stadtrat und Grossen Gemeinderat bestimmen. 

Deutliches Ja zum Bebauungsplan Metalli

Ferner diskutierte die Versammlung die Volksabstimmung vom 14. Juni 2026 über den Bebauungsplan Metalli. Dieser schreibt dank der Annahme der 2000-Wohnungen-Initiative mehr bezahlbaren Wohnraum als ursprünglich vorgesehen vor. Nach den Pro- und Contra-Referaten diskutierten die anwesenden Mitglieder das Geschäft sachlich und konzentriert: Wie viel bezahlbarer Wohnraum wird rechtssicher geschaffen? Wie steht mit der städtebauliche Eignung des Projekts? Was wären die Folgen einer Ablehnung des Bebauungsplans? Nach der Diskussion wurde die Ja-Parole mit grosser Mehrheit beschlossen. Tenor: Beim bezahlbarem Wohnraum brauche es rasche Fortschritte und kein Zuwarten auf einen Plan B, der heute nicht vorliegt. 

Rupan Sivaganesan

Rupan Sivaganesan

Kantonsrat, Präsident SP Stadt Zug, Mitglied Geschäftsleitung

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